Psychotherapie Capitain Wittlich, GATE Studie
Gruppentherapie Ambulante Traumabehandlung EMDR – zweiwöchiges immersives Format.

GATE Studie

 

Wissenschaftlich begleitetes ambulantes Behandlungsangebot für Menschen mit Traumafolgestörungen

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Herzlich willkommen

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem wissenschaftlich begleiteten Behandlungsangebot im Rahmen der GATE-Studie.
Vielleicht haben Sie unsere Internetadresse über unseren Flyer, im persönlichen Gespräch oder auf Empfehlung Ihrer behandelnden Ärztin, Ihres Arztes oder Ihrer Psychotherapeutin bzw. Ihres Psychotherapeuten erhalten.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen transparenten Einblick in das Behandlungsangebot geben: Sie erfahren, wie die Behandlung aufgebaut ist, wie eine mögliche Teilnahme abläuft und welche Ziele mit der wissenschaftlichen Begleitung verfolgt werden.

Ergänzend erhalten Sie in unserem Informationsvideo einen Einblick in unsere Praxisräume, das therapeutische Konzept und den Ablauf der Behandlung.

Unser Anliegen ist es, Ihnen alle wesentlichen Informationen verständlich und transparent zur Verfügung zu stellen, damit Sie in Ruhe und gut informiert entscheiden können, ob dieses wissenschaftlich begleitete Behandlungsangebot für Sie infrage kommt. Selbstverständlich steht es Ihnen jederzeit frei, sich für eine andere Form der psychotherapeutischen Behandlung zu entscheiden.

 

Das Behandlungsangebot auf einen Blick

Die GATE-Studie untersucht ein neues ambulantes Behandlungsformat für Menschen mit Traumafolgestörungen. Sie erhalten eine psychotherapeutische Behandlung auf Grundlage der EMDR-Methode (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). EMDR gehört zu den wissenschaftlich am besten untersuchten Verfahren zur Behandlung traumabezogener Störungen. Neu ist nicht das Therapieverfahren selbst, sondern die Form der Durchführung:

Untersucht wird ein zeitlich komprimiertes ambulantes EMDR-Gruppenformat, das intensive therapeutische Arbeit innerhalb eines kurzen Zeitraums ermöglicht.
Die wissenschaftliche Begleitung untersucht insbesondere,

  • wie gut sich dieses Behandlungsformat im ambulanten Versorgungsalltag umsetzen lässt,
  • wie Patientinnen und Patienten die Behandlung erleben,
  • wie sicher und akzeptiert das Format ist,
  • ob es langfristig dazu beitragen kann, den Zugang zu evidenzbasierter Traumatherapie zu verbessern und Wartezeiten bis zu einer wirksamen Behandlung zu verkürzen,
  • und ob zeitlich komprimierte ambulante Intensivformate das Potenzial haben, künftig als ergänzendes Versorgungsangebot neben der etablierten wöchentlichen Routinebehandlung in die psychotherapeutische Regelversorgung integriert werden zu können.

 

Warum dieses Behandlungsformat?

Die meisten traumatherapeutischen Behandlungen, ob in Einzel- oder Gruppenpsychotherapie, werden über mehrere Monate mit wöchentlichen Sitzungen durchgeführt. Die GATE-Studie untersucht dagegen ein ambulantes Intensivformat mit acht Gruppensitzungen innerhalb von 14 Tagen sowie einer Booster-Sitzung nach drei Monaten. Grundlage der Behandlung ist das Group Traumatic Episode Protocol (G-TEP), ein speziell für Gruppen entwickeltes EMDR-Behandlungsprotokoll.

Ziel ist es, therapeutische Intensität mit einer ambulant umsetzbaren Versorgung zu verbinden. Durch die zeitliche Verdichtung der Behandlung soll eine fokussierte therapeutische Arbeit in einem für Patienten überschaubaren und planbaren Zeitraum ermöglicht werden, ohne die Vorteile einer ambulanten und alltagsnahen Versorgung aufzugeben.

Dabei handelt es sich nicht um eine klassische Gesprächsgruppe. Im Mittelpunkt steht die therapeutische Arbeit mit der EMDR-Methode. Obwohl die Behandlung in der Gruppe stattfindet, arbeitet jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer individuell und für sich an den eigenen belastenden Erinnerungen und Erfahrungen. Eine ausführliche Schilderung persönlicher traumatischer Erfahrungen vor der Gruppe ist weder erforderlich noch vorgesehen. Der gemeinsame Austausch richtet sich vielmehr auf Ressourcen, Stabilisierung und die Wahrnehmung positiver Entwicklungen im Therapieverlauf.

Die Behandlung erfolgt unter kontinuierlicher therapeutischer Begleitung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Sicherheit, Stabilisierung und einer sorgfältigen therapeutischen Prozessbegleitung.

 

So läuft die Behandlung ab

Vor einer möglichen Teilnahme erfolgt zunächst eine ausführliche diagnostische Abklärung. Diese umfasst:

  • ein telefonisches Erstgespräch,
  • standardisierte psychometrische Fragebögen,
  • eine strukturierte klinisch-psychologische Diagnostik,
  • sowie persönliche Gespräche in unserer Praxis.

Dabei prüfen wir gemeinsam, ob das Behandlungsangebot für Ihre individuelle Situation geeignet ist.

Nach Abschluss der Diagnostik erfolgt – sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind und Sie sich für eine Teilnahme entscheiden – die Aufnahme in das Behandlungsangebot. Im Rahmen des wissenschaftlichen Studiendesigns erfolgt eine zufällige Zuteilung zu einer unmittelbar beginnenden Behandlung oder zu einer Gruppe mit späterem Behandlungsbeginn.

Die psychotherapeutische Behandlung selbst erfolgt als ambulante Gruppenpsychotherapie im Rahmen der Regelversorgung. Nach Abschluss der zweiwöchigen Intensivphase findet eine Booster-Sitzung nach drei Monaten statt. Ergänzend werden zu mehreren Zeitpunkten wissenschaftliche Fragebögen und diagnostische Erhebungen durchgeführt, um das Behandlungsformat systematisch auszuwerten.

 

Für wen ist das Behandlungsangebot geeignet?

Das Angebot richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren mit Traumafolgestörungen, insbesondere:

  • Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS),
  • komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung (kPTBS),
  • oder anderen traumabezogenen psychischen Belastungen.

Ob eine Teilnahme möglich und therapeutisch sinnvoll ist, wird im Rahmen der Diagnostik sorgfältig geprüft.

Zum Schutz aller Teilnehmenden bestehen bestimmte medizinische und therapeutische Ausschlusskriterien. Diese werden im persönlichen Gespräch ausführlich erläutert.

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Gut zu wissen

Reguläre Psychotherapie
Sie erhalten eine ambulante psychotherapeutische Behandlung nach anerkannten fachlichen Standards.

Wissenschaftlich begleitetes Behandlungsformat
Untersucht wird die Umsetzung des zeitlich verdichteten Gruppenformats – nicht ein experimentelles Therapieverfahren.

Freiwillige Teilnahme
Sie entscheiden selbst, ob Sie teilnehmen möchten. Eine Teilnahme kann jederzeit beendet werden.

Datenschutz und Vertraulichkeit
Alle persönlichen Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt und unterliegen der psychotherapeutischen Schweigepflicht sowie den geltenden Datenschutzbestimmungen.

Umfassende Aufklärung
Vor einer Teilnahme erhalten Sie alle relevanten Informationen und haben ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen.

 

Lernen Sie unsere Praxis kennen

Der erste Kontakt mit einer psychotherapeutischen Praxis ist häufig mit vielen Fragen verbunden. Deshalb möchten wir Ihnen bereits vor Ihrem ersten Termin die Möglichkeit geben, unsere Praxis kennenzulernen.

In unserem Informationsvideo zeigen wir Ihnen unsere Räumlichkeiten, erläutern das Behandlungskonzept und erklären anschaulich, wie das EMDR-Gruppenformat aufgebaut ist.
Unser Ziel ist es, Ihnen bereits vor Ihrem ersten Besuch Orientierung und Transparenz zu ermöglichen.

 

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben oder prüfen möchten, ob das Behandlungsangebot für Sie geeignet sein könnte, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Gemeinsam besprechen wir Ihre Fragen und die nächsten Schritte.

Verhaltenstherapeut Alexander Capitain, approbierter Psychotherapeut in Trier

Dipl.-Psych. Alexander Capitain
Psychologischer Psychotherapeut
Studienbehandler

0178 – 35 008 34
studie@psychotherapie-capitain.de

 

Informationen für Fachpersonal und Zuweiser

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